Konservierung
Kosmetika sind dem dauernden Angriff durch Bakterien und Pilze ausgesetzt. Wenn Kosmetika nicht konserviert wären, müsste man sie täglich neu herstellen, steril in Einzelportionen verpacken oder auf die Verwendung verzichten. Von Gesetzes wegen müssen Kosmetika konserviert werden.
Für die Konservierung von Lipofluid wurden gut verträgliche, geprüfte und daher zugelassene Konservierungsmittel gewählt:
- Fein verteiltes Silber. Silber wirkt gegen Mikroben aller Art und ist für die bessere Verarbeitung auf Titandioxid aufgezogen. Diese Teilchen sind zu gross, als dass sie in die Haut eindringen könnten, und wirken daher nur in der Salbe oder auf der Hautoberfläche. Allergien auf Silber sind nicht bekannt.
- Alkohol (Ethanol 18% m/m). Die sensiblen Liposomen sind mit Alkohol konserviert. Beim Auftragen auf die Haut verdunstet der Alkohol innert Minuten und die Liposomen dringen konservierungsmittelfrei ein. Gereizte Haut kann im ersten Moment ein leichtes Brennen verspüren, das ignoriert werden kann. Allergien auf Alkohol sind nicht bekannt.
- Magnolienrindenextrakt. Die darin enthaltenen Wirkstoffe Magnolol und Honokiol sind eigentlich antioxidativ und irritationshemmend, haben aber auch eine gute Wirkung gegen mehrere Mikroorganismen. Es ist nicht eigentlich ein Konservierungsmittel, hilft aber mit, die Produkte zu schützen.
Grundsatz: Nur wenn Sie wissen, dass Sie auf ein Konservierungsmittel allergisch reagieren, müssen sie von der Anwendung Abstand nehmen.
